Aus Plastikmüll sauberer Wasserstoff — und das jetzt erstmals in echtem Maßstab. Forscher der Universität Cambridge haben ihren solarbetriebenen Reaktor vergrößert: von einer Platte mit rund 25 cm Kantenlänge auf einen ganzen Quadratmeter. Unter freiem Himmel, mit echtem Sonnenlicht, verwandelt er gebrauchte PET-Flaschen in sauberen Wasserstoff.
Statt wie ein normales Solarpanel Strom zu erzeugen, treibt das Gerät eine chemische Reaktion an: Sie wandelt den Abfall in nützliche Stoffe um und spaltet dabei Wasser zu sauberem Wasserstoff. Frühere Versionen brauchten hohe Temperaturen, aggressive Chemikalien oder komplizierte Fertigung.
Das Besondere: Die Panels lassen sich bei Raumtemperatur herstellen — das lichtabsorbierende Material wird einfach aufgesprüht, kaum komplizierter als mit einer Farbsprühpistole aus dem Baumarkt. Das senkt die Kosten drastisch und macht die Technik skalierbar. Noch müssen Haltbarkeit und Effizienz besser werden, bevor es zur Marktreife kommt — doch erstmals ist ein klarer Weg dorthin sichtbar. 🌍
Zwei Probleme — Plastikmüll und der Bedarf an sauberer Energie — könnten so zu einer gemeinsamen Lösung werden.