Brasiliens Atlantischer Regenwald, der Mata Atlântica, atmet auf: 2025 wurden dort nur noch 8.658 Hektar Wald gerodet — zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen 1985 lag die Entwaldung unter 10.000 Hektar. Das ist ein Rückgang von 40 % gegenüber dem Vorjahr.
Der Mata Atlântica ist Brasiliens am dichtesten besiedeltes Biom — rund 80 % der Bevölkerung leben hier, samt Metropolen wie Rio de Janeiro und São Paulo. Zugleich ist er einer der artenreichsten und am stärksten zerstörten Wälder der Welt: Nur noch etwa 24 % der ursprünglichen Waldfläche sind übrig.
Möglich machten das stärkere Kontrollen, ein konsequenter Politikwechsel und öffentlicher Druck. Die Naturschützer von SOS Mata Atlântica halten bei diesem Tempo sogar „null Entwaldung" in drei Jahren für möglich. Noch steht der Wald unter Druck — doch die Zahlen zeigen: Schutz wirkt. 🌿
Ein Wald, der Millionen Menschen und unzähligen Arten Heimat ist, bekommt endlich wieder Luft zum Atmen.