Das Team des Universitätsklinikums Bonn und der Universität Bonn, unter Beteiligung der RWTH Aachen, wandelte Vorläufer roter Blutkörperchen direkt in neuronale Stammzellen um, ohne den Umweg über pluripotente Stammzellen. Die epigenetische Uhr, die das biologische Alter von Zellen anhand chemischer DNA-Markierungen schätzt, wurde dabei um mehr als 60 Jahre zurückgesetzt. Die Studie erschien im Fachjournal Aging Cell.
Genau das macht den Ansatz für die Forschung wertvoll: Man kann untersuchen, welche Faktoren und Wirkstoffe die Verjüngung beschleunigen oder bremsen. Eine Therapie für Menschen ist das nicht, sondern ein Labormodell. Es könnte aber helfen, Krankheiten wie Alzheimer besser zu verstehen, bei denen das Alter der wichtigste Risikofaktor ist. 🧬