Natur

Weniger Abholzung als je gemessen.

☀ 26. Oktober 2026 #GuteNachrichten
Luftaufnahme eines dichten, üppigen Amazonas-Regenwalds im weichen Morgenlicht, ein breiter Fluss schlängelt sich durch intakten grünen Wald, leichter Nebel über den Baumkronen, dokumentarischer Stil (KI-Illustration)

Im brasilianischen Amazonas ist die Abholzung auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Messungen 1988 gefallen.

Das brasilianische Weltraumforschungsinstitut INPE meldet im Satellitenprogramm Prodes: In den 12 Monaten bis Juli wurden 3.335 Quadratkilometer Regenwald gerodet. Der bisherige Tiefstwert lag bei 4.571 Quadratkilometern (2011/12). Mitte der 1990er Jahre gingen fast 30.000 Quadratkilometer pro Jahr verloren.

−42 %
weniger Abholzung als im Vorjahr. Seit 2022 sinkt der Verlust jedes Jahr, insgesamt um 71,2 % in vier Jahren.

Die Nachrichtenagentur AFP führt den Rückgang auf stärkere Überwachung und härtere Strafen gegen illegalen Holzeinschlag zurück. Auch im Cerrado, der Savanne südlich des Amazonas, sank die Abholzung um rund 24 % auf den niedrigsten Wert seit 2001. Umweltminister João Paulo Capobianco sprach von einem „absolut stratosphärischen Rückgang“. Das Ziel der Regierung: bis 2030 keine illegale Abholzung mehr. Es ist noch nicht geschafft, aber es zeigt: Schutz wirkt, wenn er konsequent durchgesetzt wird. 🌳


Quelle: Al Jazeera / AFP / Reuters, 17.10.2026 (Daten: INPE / Prodes)

← Er stoppte den rollenden Schulbus.