Am Augenhintergrund gelangen sie über kleine Lymphgefäße ins Lymphsystem des Körpers. Ein Team der University of British Columbia und der University of Toronto nennt den Weg „POLO-Pathway“. Bisher galt das Auge über ein Jahrhundert lang als Organ ohne solche Gefäße im hinteren Bereich.
Warum das Hoffnung macht: Staut sich Flüssigkeit im Auge, kann das bei Glaukom und altersbedingter Makuladegeneration eine Rolle spielen. Wer diesen Weg versteht, kann künftig vielleicht gezielter behandeln — und Medikamente besser ans Ziel bringen. Wichtig: Die Studie wurde an Mäusen gemacht. Wie der Weg beim Menschen funktioniert, muss erst noch erforscht werden. Aber jede neue Karte vom Auge ist ein Schritt zu besseren Behandlungen. 👁️