Menschen

Sie retten ein Urzeit-Skelett — gemeinsam.

☀ 23. Juli 2026 #GuteNachrichten
Freiwillige in Laborkitteln und Schutzbrillen befreien mit Druckluftmeißeln und Pinseln ein riesiges versteinertes Skelett aus dem Gestein, im Hintergrund beobachten Museumsbesucher durch eine Glaswand

Ein Stück Erdgeschichte, gerettet von ganz normalen Menschen, die einfach mitanpacken wollten.

Im Kopernikus-Wissenschaftszentrum in Warschau legen über 2.000 Freiwillige derzeit das rund sechs Meter lange Skelett eines Mastodonsaurus frei — eines gefährlichen Räubers und zugleich einer riesigen Urzeit-Amphibie, die vor etwa 240 Millionen Jahren lebte, noch bevor die Dinosaurier die Erde beherrschten.

Es ist der größte je gefundene Mastodonsaurus: allein das Skelett wiegt rund 1.300 Kilogramm. Entdeckt wurde es 2023 in Südpolen von Paläontologen der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Mit Druckluftmeißeln und feinen Pinseln arbeiten sich die Freiwilligen — vom Tätowierer bis zur Reinigungskraft — Millimeter für Millimeter durch das Gestein.

2.000
Freiwillige aus allen Berufen helfen mit, ein 240 Millionen Jahre altes Skelett zu befreien — live zu sehen hinter einer Glaswand.

Besucher können der Arbeit direkt durch eine Glaswand zusehen. Im Oktober oder November soll das restaurierte Skelett schließlich ausgestellt werden. 🦴

Manchmal braucht es keine Fachleute, sondern nur viele Hände und ein bisschen Geduld, um Großes zu bewahren.


Quelle: ABC News / AP · Kopernikus-Wissenschaftszentrum Warschau, Juli 2026

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