Im Kopernikus-Wissenschaftszentrum in Warschau legen über 2.000 Freiwillige derzeit das rund sechs Meter lange Skelett eines Mastodonsaurus frei — eines gefährlichen Räubers und zugleich einer riesigen Urzeit-Amphibie, die vor etwa 240 Millionen Jahren lebte, noch bevor die Dinosaurier die Erde beherrschten.
Es ist der größte je gefundene Mastodonsaurus: allein das Skelett wiegt rund 1.300 Kilogramm. Entdeckt wurde es 2023 in Südpolen von Paläontologen der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Mit Druckluftmeißeln und feinen Pinseln arbeiten sich die Freiwilligen — vom Tätowierer bis zur Reinigungskraft — Millimeter für Millimeter durch das Gestein.
Besucher können der Arbeit direkt durch eine Glaswand zusehen. Im Oktober oder November soll das restaurierte Skelett schließlich ausgestellt werden. 🦴
Manchmal braucht es keine Fachleute, sondern nur viele Hände und ein bisschen Geduld, um Großes zu bewahren.