200 Jahre lang war der Luchs aus dem Harz verschwunden — ausgerottet, vergessen, nur noch eine Erinnerung in alten Jagdbüchern. Heute streifen wieder rund 160 dieser scheuen Pinselohren durch den Harz und seine angrenzenden Wälder.
Über 90 Tiere leben im Harz selbst, rund 70 weitere in den angrenzenden Wäldern in Niedersachsen und Thüringen — bis zur Weser und nach Nordhessen. Dokumentiert hat das der Nationalpark Harz mit großflächig aufgestellten Wildkameras.
Möglich wurde das durch ein Wiederansiedlungsprojekt, das im Jahr 2000 begann. Schon 2002 kam der erste in Freiheit geborene Nachwuchs zur Welt. Aus einem Experiment wurde die erste erfolgreiche Luchs-Wiederansiedlung Deutschlands. 🐾
Manchmal braucht es einfach Geduld — und zwei Jahrzehnte guter Arbeit.