Forschende am Sanford Burnham Prebys Institute in den USA haben entdeckt, dass das Protein SORLA das Gehirn vor den giftigen Tau-Tangles schützt — jenen Eiweißknäueln, die bei Alzheimer Nervenverbindungen zerstören. Die Ergebnisse sind im Fachjournal Science Advances erschienen.
Im Mausmodell zeigten Tiere mit erhöhtem SORLA-Spiegel deutlich weniger Tau-Ablagerungen, weniger Hirnschwund und gesündere Synapsen — die Kontaktstellen zwischen Nervenzellen. Bemerkenswert: SORLA war schon dafür bekannt, auch die zweite Alzheimer-Baustelle rund um das Amyloid-beta zu bremsen. Es könnte also an gleich zwei Fronten wirken.
Noch ist das Grundlagenforschung im Tiermodell — bis daraus eine Therapie für Menschen wird, ist es ein weiter Weg. Aber SORLA gilt nun als vielversprechender neuer Ansatzpunkt für künftige Behandlungen von Alzheimer und anderen Tau-bedingten Demenzen. 💛
Ein kleiner Baustein, der große Hoffnung macht.