1984 fliehen seine Eltern mit ihm aus dem Iran nach Österreich. Im Flüchtlingslager Traiskirchen findet die Familie ein neues Zuhause — Ali ist damals gerade drei Jahre alt.
Es folgt kein leichter Weg: Als Jugendlicher beginnt er zu stottern, bekommt die Diagnose ADHS und bricht die Schule ab — kurz vor der Matura. Über 40 verschiedene Jobs macht er, von der Reinigungskraft bis zum Lageristen. Dann holt er den Abschluss an der Abendschule nach, studiert Informatik — und bewirbt sich über 70 Mal bei Sun Microsystems, bis es endlich klappt.
2012 gründet Ali Mahlodji whatchado — eine Plattform voller Video-Lebensgeschichten, die Jugendlichen bei der Berufsorientierung hilft. Über 700.000 junge Menschen und mehr als 100.000 Führungskräfte hat er inzwischen erreicht; die EU ernannte ihn zum Jugendbotschafter, die UNICEF zum Ehrenbotschafter.
Vor Kurzem wurde er bei den Green Future Awards in Wien mit dem „Future of Humanity Award" ausgezeichnet — für seinen unermüdlichen Einsatz, Menschen zu ermutigen, ihr Potenzial zu entfalten. 💛
Manchmal beginnt eine Erfolgsgeschichte mit über 70 Absagen.