Inspirierend

Vom Flüchtlingslager zum Vorbild.

☀ 5. Juli 2026 #GuteNachrichten
Blick von hinter einem Redner auf einer kleinen Bühne, der zu aufmerksamen Jugendlichen spricht; im Vordergrund eine Videokamera auf Stativ, warmes Licht

„Wenn ich es schaffe, die Perspektive auch nur eines einzigen Menschen zu verändern, habe ich seinen Blick auf die Welt — und damit seine Zukunft — gerettet." — Ali Mahlodji

1984 fliehen seine Eltern mit ihm aus dem Iran nach Österreich. Im Flüchtlingslager Traiskirchen findet die Familie ein neues Zuhause — Ali ist damals gerade drei Jahre alt.

Es folgt kein leichter Weg: Als Jugendlicher beginnt er zu stottern, bekommt die Diagnose ADHS und bricht die Schule ab — kurz vor der Matura. Über 40 verschiedene Jobs macht er, von der Reinigungskraft bis zum Lageristen. Dann holt er den Abschluss an der Abendschule nach, studiert Informatik — und bewirbt sich über 70 Mal bei Sun Microsystems, bis es endlich klappt.

70+
Absagen kassierte Ali Mahlodji bei Sun Microsystems, bevor er den Sprung schaffte — heute erreicht er über 700.000 junge Menschen.

2012 gründet Ali Mahlodji whatchado — eine Plattform voller Video-Lebensgeschichten, die Jugendlichen bei der Berufsorientierung hilft. Über 700.000 junge Menschen und mehr als 100.000 Führungskräfte hat er inzwischen erreicht; die EU ernannte ihn zum Jugendbotschafter, die UNICEF zum Ehrenbotschafter.

Vor Kurzem wurde er bei den Green Future Awards in Wien mit dem „Future of Humanity Award" ausgezeichnet — für seinen unermüdlichen Einsatz, Menschen zu ermutigen, ihr Potenzial zu entfalten. 💛

Manchmal beginnt eine Erfolgsgeschichte mit über 70 Absagen.


Quelle: ali.do · Green Future Awards 2026

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